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So gelingt ein gutes Miteinander - Diese Regeln gilt es in der Reithalle zu beachten

Jeder Reiter weiß, es ist wahr und in keinem Spruch liegt annähernd so viel Wahrheit wie in folgendem: Das größte Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde. Doch bei all der Freude, die dieser wunderschöne Sport für Jung und Alt mit sich bringt, gilt es selbstverständlich auch einige Regeln zu beachten, damit ein gutes Miteinander unter den Reitern und ihren Tieren möglich ist. Das ist vor allem dann der Fall, wenn es um die gemeinsame Benützung der Reitanlage geht. 

Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie Westernreiten oder an die Dressur Ihr Herz verloren haben, die Regeln sind stets dieselben. Die Einhaltung dieser ist vor allem nicht nur darum wichtig, um andere Personen nicht zu behindern, auch gefährliche Situationen können dank dieser verhindert werden. Das ist auch der Grund, warum selbst junge Reitschüler immer wieder darauf hingewiesen werden, wenn sie die ein oder andere Regel vergessen oder diese vielleicht nicht ganz so ernst nehmen, wie sie sollten. 

 

Damit auch Sie zu einer funktionierenden Stallgemeinschaft beitragen können und vielleicht sogar in der ein oder anderen Streitsituation unter Kollegen für Klarheit sorgen können, haben wir hier noch einmal die wichtigsten Regeln für Sie zusammengefasst. 

 

Das Betreten der Halle während der Unterrichtszeit - ein heikles Thema 

Reitschüler gehören bei fast allen Reitbetrieben einfach dazu und das ist auch gut so, denn sie beleben den Stall und was gibt es schöneres, als Menschen beim Entdecken und Erlernen dieser herrlichen Sportart beobachten zu dürfen. Allerdings stellt sich für viele Stallbesitzer die Frage, ob und wenn ja wie viele andere Reiter sich im Viereck aufhalten dürfen, wenn gerade eine Unterrichtsstunde stattfindet. Zunächst sei an dieser Stelle angemerkt, dass es hier keine allgemeine Regelung gilt, sondern jeder Stallbetreiber selbst gefragt ist, um eine klare Linie zu schaffen. 

 

Dabei sollte das Wohl von Pferd und Reiter stets an erster Stelle stehen und das ist auch der Grund, warum zum Beispiel während einer Springstunde in der Halle lieber keine anderen Reiter anwesend sein sollten. Sonst könnte es sehr schnell zu gefährlichen Situationen kommen und diese gilt es selbstverständlich unter allen Umständen zu vermeiden. Stattdessen ist es besser, solche Spezialstunden zu bündeln und mit allen Reitern und Pferdebesitzern abzusprechen, dass die Halle während dieses Zeitfensters nicht verwendet werden kann. Geschieht dies rechtzeitig, werden höchstwahrscheinlich alle betroffenen Personen einverstanden sein und einem ungestörten v steht nichts mehr im Wege. Auch bei Lehrgängen, die gerne am Wochenende stattfinden und bei denen sich keine anderen Reiter auf der Reitanlage befinden sollten ist es wichtig, rechtzeitig Bescheid zu sagen. 

 

Bei Gruppenunterrichtsstunden oder auch Einzelunterricht liegt es hingegen im Eigenen ermessen beziehungsweise den vorgegeben Regeln des Stallherren ob und wenn ja wie viele andere Personen sich mit ihren Vierbeinern in der Halle aufhalten dürfen. Da es sich bei Reitschülern jedoch meist um unerfahrene Reiter handelt, die zudem sehr viel Geld für die Unterrichtsstunden bezahlen, sollte es für erfahrene Kollegen selbstverständlich sein, diese nicht zu stören und/oder den Unterricht zu behindern. 

Ein guter Tipp kann es sein, direkt auf der Reithallentür oder auch im Reiterstübchen, das für alle zugänglich ist eine Tafel zu platzieren, auf der ein Wochenplan zu finden ist. Auf diese Weise ist ganz leicht ersichtlich, wann die Halle aufgrund von Spezialeinheiten gesperrt ist, wann Reitstunden stattfinden und zu welchen Tageszeiten es möglich ist, als Pferdebesitzer im Viereck zu trainieren. Mit dieser einfachen Lösung können Stallbesitzer schnell für ein besseres Klima unter den Einstellern sowie den Reitschülern sorgen und Kommunikationsproblemen wird von Anfang an vorgebeugt. 

 

Training an der Longe - das sollten Sie beachten

Ein besonders heikles Thema, bei dem es immer wieder zu Missverständnissen und sogar handfesten Auseinandersetzungen zwischen Reitern und Pferdebesitzern kommen kann ist das Longieren. Das liegt zum einen daran, dass in den meisten Ställen kein eigener Longierplatz vorhanden ist und zum anderen, dass diese Art des Trainings sehr viel Platz in der Reithalle wegnimmt. Dennoch ist die Longierarbeit ein sehr wichtiger Baustein um Pferde erfolgreich für die Dressur vorzubereiten oder auch an das Westernreiten heranzuführen. Vor allem, wenn ein Tier verletzt war oder ist handelt es sich bei der Bewegung an der Longe meist zudem um die einzige Möglichkeit, um seinen Vierbeiner wieder fit zu bekommen. Es ist also durchaus legitim, in einer Reithalle zu Longieren, allerdings sollten dabei folgende Regeln eingehalten werden: 

 

Es sollte zeitgleich kein Reitunterricht stattfinden

Möchten Sie Ihr Pferd an die Longe nehmen und eine Trainingseinheit durchführen, machen Sie das lieber zu einem Zeitpunkt, an dem sich gerade keine Reitschüler in der Halle befinden. Auf diese Weise sorgen Sie dafür, dass Sie nicht den Unterricht stören und die Reitschüler beziehungsweise die Schulpferde unnötig abgelenkt werden. 

 

Sprechen Sie sich mit den anderen Reitern ab

Falls Sie longieren möchten und sich bereits andere Reiter in der Halle befinden, fragen Sie einfach nach, ob es möglich wäre ebenfalls zu trainieren. Generell sollten Sie das allerdings nur in Erwägung ziehen, wenn sich höchsten zwei andere Reiter in der Bahn befinden, die zudem über ausreichend Reiterfahrung verfügen. 

 

Geben Sie aufeinander Acht

Haben Sie Ihr Pferd an der Longe gilt es daran zu denken, dass die Reiter immer Vorrang haben und Sie sich daher einen Platz im Viereck suchen sollten, an dem Sie möglichst wenig stören. Der Longierzirkel ist ebenfalls so zu wählen, dass die anderen jederzeit außen vorbeikommen und es somit zu keiner Gefahrensituation kommt. 

 

 Vorhandene Spuren beseitigen

Wenn Sie Ihr Pferd länger longieren kann es sehr gut möglich sein, dass ein richtiger Kreis in den Boden getreten wurde oder sogar das ein oder andere Loch dabei entstanden ist. Vergessen Sie daher keinesfalls, nachdem Sie Ihr Pferd versorgt haben, die hinterlassenen Spuren in der Halle mithilfe eines Hakens wieder zu beseitigen, so dass auch die Reiter nach Ihnen ein gepflegtes Viereck vorfinden. 

 

Pferde frei laufen lassen – Meist nur in Ausnahmefällen erlaubt

Vor allem im Winter mangelt es den meisten Vierbeinern etwas an Bewegung, weshalb es für Pferd und Besitzer eine Willkommene Abwechslung sein kann, die Tiere in der Halle frei laufen zu lassen. Allerdings ist in diesem Fall nicht nur die Reitanlage für einen gewissen Zeitraum komplett belegt und kann von keinem anderen betreten werden, vor allem die tiefen Löcher, die beim wilden Toben gerne entstehen sind ein echtes Problem. Werden diese nach dem Herumsausen nämlich nicht wieder mithilfe eines Hakens vom Pferdebesitzer gleichgemacht, stellen sie ein echtes Verletzungsrisiko für die nachfolgenden Reitpaare dar. Tritt ein Pferd nämlich in ein solches Loch, kann dies zu schweren Bänderdehnungen und sogar Einrissen führen. 

 

Das ist auch der Grund, warum die meisten Stallbesitzer dazu übergegangen sind, das freie laufen lassen in der Halle komplett zu verbieten. In manchen Fällen kann hierbei jedoch um eine Ausnahme erbeten werden und das ist meist dann der Fall, wenn ein Tier verletzt ist, es darum aktuell nicht geritten werden kann, aber dennoch ein bisschen Bewegung braucht. Fragen Sie in einem solchen oder auch einen ähnlichen Fall einfach beim Stallinhaber nach und bitten Sie auch Ihre Reiterkollegen um Verständnis. Dann steht einem unbeschwerten Laufabenteuer Ihres Vierbeiners nichts mehr im Wege. 

 

Allgemeine Bahnregeln im Überblick – das gilt es zu beachten

Natürlich ist es ein herrliches Gefühl, sich mit seinem Vierbeiner gemeinsam alleine im Viereck zu befinden und alle Übungen und Figuren so auszuprobieren, wie man das gerne möchte, ohne dabei auf irgendjemanden Rücksicht nehmen zu müssen. Auf der anderen Seite macht es den Pferdesport aber dennoch auch aus, dass man dieses tolle Hobby mit anderen teilen kann und meist eine ganz besondere Gemeinschaft unter den Pferdebesitzern sowie den Reitschülern eines Stalls besteht. Das ist auch der Grund, warum sich unbedingt alle an die wichtigsten Bahnregeln halten sollen, denn nur so kann eine harmonische Stallgemeinschaft funktionieren und zudem werden Unfälle und gefährliche Situationen verhindert. 

 

Falls Sie schon länger bei einem Reitstall ein- und ausgehen beziehungsweise vielleicht sogar Ihr Pferd dort eingestellt haben und bemerken, dass die anderen wenig Wert auf die üblichen Regeln in der Halle legen, sprechen Sie dieses Thema bei einem Stalltreffen einfach ganz offen an. Sollte Ihnen dieses Vorgehen zu offensiv erscheinen, fragen Sie doch einfach beim Stallbesitzer nach, ob Sie die Bahnregeln eventuell gut sichtbar für alle zum Beispiel an der Reithallentür oder auch an einem anderen Ort befestigen können. Auf diese Weise können Sie für ein besseres Miteinander sorgen, ohne gleich jemanden vor den Kopf zu stoßen. Um welche Regeln es sich dabei im Detail handelt, haben wir hier noch einmal für Sie zusammengefasst: 

 

Ein lautes „Tür frei“ vor dem Betreten und Verlassen der Halle inklusive Abwarten der Antwort

Mit diesem Ausruf sorgen Sie dafür, dass Sie eine Halle mit oder ohne Pferd betreten beziehungsweise verlassen können, ohne dabei andere Reitpaare zu stören oder die Türe genau dann zu öffnen, wenn sich gerade ein Tier auf der anderen Seite befindet, das sich dann erschrecken könnte. Warten Sie die Antwort „Tür ist frei“ ab und schon können Sie losgehen.

 

Steigbügel gerichtet, aufgestiegen und nachgegurtet wir in der Zirkelmitte 

Egal, welche Nachadjustierung Sie bei Ihrer Ausrüstung vornehmen müssen oder ob Sie einfach auf- beziehungsweise absteigen wollen: Reiten Sie zu diesem Zweck in die Mitte, um niemanden zu stören. Es gibt jedoch eine Ausnahme bei dieser Regel und diese findet dann Anwendung, wenn sich eine Aufstiegshilfe an der Bande oder auch in einer der Ecken der Reithalle befindet. In diesem Fall müssen Sie allerdings den Ausruf „Ecke frei“ oder „Bande frei“ tätigen, bevor Sie diese verwenden können.

 

Das Ablegen von Equipment an der Bande muss ebenfalls angekündigt werden

Jeder Reiter kennt es: Man ist ins Training vertieft und plötzlich fällt einem auf, dass es seinem Pferd oder auch einem selbst ganz schön heiß geworden ist. Oder man verwendet für verschiedene Übungen eine Reitgerte, die dann jdoch nicht mehr benötigt wird. Haben Sie vor, Reitbehelfe, Ihre Jacke oder auch eine Pferdedecke an der Bande abzulegen, können Sie dies nach dem Ausruf „Hufschlag frei“ oder „Bande frei“ sowie der entsprechenden Antwort tun. 

 

Im Schritt und beim Wechsel der Gangart auf den 2. oder 3. Hufschlag wechseln

Wer mit seinem Pferd im Schritt unterwegs ist, sollte darauf achten die anderen Reiter nicht zu behindern und den 1. Hufschlag freimachen. Hierbei ist jedoch darauf zu achten, ob die anderen gerade Figuren reiten, denn dann kann es leicht passieren, dass man im 2. Hufschlag erst recht im Weg ist, obwohl man eigentlich Rücksicht nehmen wollte. Möchten Sie außerdem auf eine Gangart wechseln beziehungsweise halten, sollten Sie dies ebenfalls nur dann auf der Bahn tun, wenn Sie sicher keinen anderen behindern. Begeben Sie sich zu diesem Zweck daher ebenfalls lieber auf einen anderen Hufschlag.

 

Reiter auf der Bahn sowie die linke Hand haben immer Vorrang 

Es spielt keine Rolle, ob Sie gerade einen Zirkel reiten, die Hand wechseln oder über die Bahnmitte reiten, befindet sich ein anderer Reiter gerade auf der ganzen Bahn, haben Sie stets auszuweichen. Außerdem gilt, dass sich immer die linken Hände begegnen und somit die Reiter auf der rechten Hand auszuweichen haben. Sollten sich sehr viele Reitpaare in der Halle befinden ist es außerdem durchaus sinnvoll, sich auf eine Hand zu einigen und diese regelmäßig gemeinsam zu wechseln. 

 

Bahnfiguren bis zum Ende ausführen

Sie sollten auch dann unbedingt darauf achten, eine Bahnfigur fertig zu reiten, wenn Ihnen diese nicht gelungen ist oder Ihr Pferd gerade versucht, seinen eigenen Willen durchzusetzen. Die anderen können nämlich nur so abschätzen, wohin Sie reiten wollen. 

 

Sondertrainings sind vorher abzusprechen

Wollen Sie mit Trabstangen oder ähnlichem trainieren, fragen Sie zunächst die anderen um Erlaubnis und vielleicht hat ja der ein oder andere Reiter sogar Lust, diese ebenfalls zu verwenden. 

 

Hinterlassenschaften entfernen 

Etwas, das viele gerne vergessen, jedoch ebenfalls wichtig ist, wenn der Friede unter den Pferdebesitzern und Hallenbenutzern gewahrt werden soll ist es, die Hinterlassenschaften des Tieres, auf dem man trainiert hat zu entfernen. Zu diesem Zweck sollten sich in der Nähe des Hallentores immer ein kleine Schaufel sowie ein Haken befinden. Mit diesen sorgen Sie nicht nur dafür, dass der Boden schön bleibt, die anderen Reiter werden Ihnen ganz bestimmt dankbar sein, dass sie nicht die Pferdeäpfel Ihres Tieres nach getaner Arbeit aus den Hufen ihres Vierbeiners kratzen müssen. 

 

Sie sehen also, es sind nur ein paar einfache und nachvollziehbare Regeln notwendig und einem guten Miteinander in der Stallgemeinschaft steht nichts mehr im Wege.

 

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