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Pferde und Mauke

Schlammbad gefällig? Bitte nicht.

Ein Pferd benötigt Licht, Bewegung, Luft und Sozialkontakte um glücklich zu leben. Noch ehe der Mensch begann, Reittiere zu halten, lebten die Tiere in einer kargen Steppe. Sie waren stets auf der Wanderschaft und suchten in den Herden nach Nahrung, Schutz und Wasser. Stets achtsam, beobachteten sie die Umgebung genau, um im Zweifel schnell die Flucht zu ergreifen. Und auch wenn das Reitpferd rund 5.000 Jahre Tierzüchtung durch den Menschen hinter sich gebracht hat, haben unsere heutigen Tiere immer noch die gleichen Bedürfnisse wie einst die wildlebenden Ahnen. Diese benötigen Futter, Bewegung, Wasser und Sozialkontakte, Möglichkeiten zum Ausruhen, frische Luft, viel Licht und Klimareize, um psychisch und körperlich gesund zu bleiben. Für den Umgang mit den Tieren sind Kenntnisse über die Verhaltensweisen, über ihre Fütterung und Haltung sowie über Pflege und Vorsorgemaßnahmen wie Entwurmen und Impfen unerlässlich. Die Pferdeliebe ist somit weit ausgelegt. Hierbei handelt es sich um ein zeitaufwändiges Hobby.

 

Die artgerechte Pferdehaltung 

In der freien Natur bewegt sich ein Reitpferd auf der Suche nach Futter. Diese Bewegung sollte es bekommen, wenn es gehalten wird. Die ursprünglichste Haltungsweise ist der Weidegang, bei dem das Tier ständig im Freien ist und sich stets viel bewegen kann. Reiten ist für das Tier essenziell.

Alternativ gibt es Paddockboxen bzw. Offenställe, die dem Reitpferd einen Unterstand und zugleich ausreichend Auslauf bieten. Sofern das Tier in der Box gehalten wird, sollte es am Tag entweder aufs Paddock oder auf die Koppel rauskommen. Eine bloße Haltung in der Box dagegen ist nicht artgerecht. Mehr dazu findet ihr auch in unserem Blog Artikel "Die unterschiedlichen Formen der Pferdehaltung".

In der Natur lebt ein Reitpferd in einer großen Herde, welche ihm Sicherheit und Schutz bietet. Ein Reitpferd ist ein Fluchttier, das ohne die Herde zu einer einfachen Beute für verschiedene Raubtiere wird. So sollte das Tier am besten im Herdenverband gehalten werden, denn allein hat es große Angst.

Außerdem fühlt es sich ohne die Herde einsam und es hat keine Kameraden und kann das eigentliche Sozialverhalten verlernen.

Eine abwechslungsreiche Bewegung ist für die artgerechte Haltung von Bedeutung. Neben dem Auslauf ist es auch bedeutend, dass das Tier mannigfaltig bewegt wird. Hierzu gehören verschiedene Trainingseinheiten. Diese reichen von altbewährten Reit- oder Springstunden bei denen das Tier gymnastiziert wird bis hin zu Ausritten in einem Gelände.

Es sollte daher versucht werden, das Reiten so abwechselnd wie möglich zu gestalten, um die Muskeln des Reitpferdes anzusprechen. So erlebt das Tier stets etwas Neues, ist physisch gefordert und ermüdet nicht. So bekommen Halter und Tier immer wieder neue Motivationen.

Vor allem sollte der Besitzer das Reitpferd oft im Schritt bewegen, da dies die natürlichste Gangart für die Tiere ist. Es sollte außerdem versucht werden viele Übungen hier einzubauen, welche die Hinterhand des Reittieres aktivieren, damit es genügend Trag- und Schubkraft entwickeln kann. sonst entwickelt es nicht ausreichend Muskeln, um den Reiter zu tragen, Es läuft steif und leidet unter Schmerzen. So ist das Hobby sehr interessant mit dem Tier.

Eine Fütterung mit viel Saftfutter ist für das Reitpferd wichtig.

Das Fressen sollte dem Futter aus der Natur sehr nahe kommen. Oftmals fressen die Tiere Gräser und Kräuter. Daher sollte dem Reitpferd im Sommer die Möglichkeit geboten werden, frisches Gras auf der Wiese fressen zu können.

Neben Gras kann das Reitpferd auch Obst und Gemüse wie Möhren, Äpfel oder rote Beete als Saftfutter fressen, denn so bekommt es wichtige Vitamine. Außerdem sollte das Tier ausreichend Raufutter in Form von Heu bekommen, vor allem im Herbst und im Winter, wenn das Gras auf der Koppel weniger wird.

Das Kraftfutter sollte nur nach dem Energieaufwand gefüttert werden. Mit Kraftfutter sollte der Besitzer so sparsam wie nur möglich umgehen, denn es gibt dem Reitpferd sehr viel Energie. Die Menge des Kraftfutters sollte sich daher nach den Leistungen richten, die das Tier erbringt. Umso schwieriger und mehr das Pferd trainiert, desto mehr Kraftfutter und Energie benötigt es. Das Kraftfutter sollte aber nicht der Hauptbestandteil der Fütterung sein.

Wenn das Tier Mangelerscheinungen hat und krank wird, kann ein Mineralfutter gefüttert werden, um dem Tier die notwendigen Vitamine und Mineralstoffe bieten zu können.

Ausreichend Schattenplätze und Wasser sind für die Pferdehaltung ebenfalls wichtig. Ein Reitpferd muss stets genügend frisches Wasser haben. Es sollte zudem stets die Möglichkeit haben, ausreichend trinken zu können. Außerdem sollte es auf der Weide oder dem Paddock ausreichend Schattenplätze geben. Dies kann ein Unterstand oder ein großer Baum sein, der Schatten spendet. Die Pferdeliebe ist somit sehr umfangreich.

 

Pferde und Mauke

Mauke beim Reitpferd ist eine entzündliche Krankheit an den Fesselgelenken. Die Ursache für die infektiösen Wunden sind meistens kleinere Verletzungen, Feuchtigkeit und Milben. Auch mangelnde Pflege des Geheges sind meistens festzustellen.

Da das Problem oftmals in der kalten, dunklen und nassen Jahreszeit auftritt, sind Fütterungsmängel oder Haltungsfehler nicht auszuschließen. Stress kann ebenfalls ursächlich für die Erkrankung sein. Vor allem immunschwache Pferde erkranken zumeist häufiger.

So nisten sich Pilzspore, Bakterien, und Parasiten wie Milben sich in den Verletzungen ein und bewirken Hautdefekte und Infektionen. Die betroffenen Hautstellen sind entzündet und es bilden sich kleine Löcher, in denen Eiter zu sehen ist. Außerdem sind meistens schorfige Krusten an den Wundstellen zu erkennen.

Langhaarige Rassen mit einem stärkeren Behang an den Füßen sind häufiger von der Krankheit betroffen und stressanfällige Arten erkranken schneller.

Ist das Reitpferd von Mauke betroffen ist muss die betroffene Stelle zunächst regelmäßig und großflächig desinfiziert und gereinigt werden. Es kann einige Tage oder Wochen dauern, bis die Wunde abheilt. Wichtig ist es, dass ein gut verträgliches Produkt verwendet wird, denn die Haut des Reitpferdes ist ohnehin besonders beansprucht.

Zudem muss sichergestellt sein, dass das Tier trocken steht und die verletzten Hautstellen hinreichend geschützt sind.

Zudem empfiehlt es sich die Ernährungsweise zu optimieren. So müssen Zink, B-Vitamine und Selen in ausreichender Menge zugeführt werden.

Bis zur gänzlichen Ausheilung muss eine Aufkeimung der Bakterien verhindert werden. Nur so kann die Mauke am Reitpferd vollständig abheilen.

Generell gilt, dass Mauke ein Allgemeinbegriff für entzündete Irritationen der Haut beim Reitpferd ist. Oft betroffen sind hierbei die Fesselbeugen. Ein Defekt in der Haut ist hierfür die Ursache und ermöglicht das Eindringen von Bakterien. Diese breiten sich unter der Hautoberfläche aus, schädigen diese und führen zu Juckreiz und Rötungen in der Fesselbeuge. Wenn die Haut durch Krankheit so stark geschädigt ist, kann auch zu einem Einschuss durch den Erreger Streptococcus kommen.

Durch die verschiedenen Krankheitsbilder kann die Mauke in drei Kategorien unterteilt werden. Die trockene Mauke ist durch Schorf- und Krustenbildung sichtbar. Nasse Mauke mit übelriechenden und nässenden Hautausschlägen ist eine weitere Art. Die warzige Mauke ist durch warzenartige Hautveränderungen gekennzeichnet.

Die Haut des Reitpferdes bildet einen Schutzschild gegen äußere Einflüsse. Diese wird von vielen Bakterien besiedelt, die die Mikroflora ausbilden. Wenn nun die positiven Bakterien auf der Haut vorhanden sind, können diese die Pferdehaut dabei unterstützen, schädliche Krankheitskeime abzuhalten. Nur eine gesunde Haut mit einer positiven Flora an Bakterien stellt ein geeigneter Schutzschild dar.

Die Widerstandsfähigkeit der Pferdehaut und die natürliche Flora können durch Faktoren abgeschwächt werden. Hierzu gehören eine permanente Feuchtigkeit, Nährstoffmangel, psychische Faktoren, ein geschwächtes Immunsystem oder Hygienemängel.

Tiere mit einem starken Fesselbehang, wie zum Beispiel der Tinker, sind öfter von der Mauke betroffen.

Mauke ist generell als bakterielle Infektion der Pferdehaut zu verstehen. Wenn die Festigkeit der Haut vermindert und das Gleichgewicht der vorhandenen Bakterien gestört ist, können sich vor allem negative Bakterien sehr gut vermehren. Durch Risse in der Tierhaut gelangen diese hinein und rufen Irritationen hervor.

Die Mauke entsteht zunächst durch ein feucht-warmes Klima in der Beuge der Fessel, die die Bakterien in erster Linie bevorzugen. Daher tritt die Mauke auch vorwiegend in den feuchten Monaten im Herbst und Winter auf.

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