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Für Pferde giftige Pflanzen: Goldregen

Der Goldregen ist eine attraktive Pflanze für den Garten und wächst als Strauch oder als Baum. Seinen Namen verdankt diese giftige Pflanze den leuchtend gelben Blüten, welche wie Trauben nach unten hängen. Die dunklen uns bohnenförmigen Hülsen sind generell besonders giftig. Hierbei wird das Gift der Pflanze, das Alkaloid Cytisin und weitere Alkaloide als besonders gefährliche eingestuft und verursacht beim Pferd unter anderem Lähmungen, Krämpfe und schlimmstenfalls einen Herzstillstand. Im Jahre 2012 war der Goldregen als die Giftpflanze des Jahres für Deutschland ernannt worden. Die Pflanze ist nicht nur für die Menschen, sondern vor allem für Pferde besonders gefährlich. Der Verzehr des Goldregens kann vor allem bei Pferden zum Tod führen.

 Strauch kann bis zu sechs Meter hoch werden und ist an seinen herabhängenden, gelben Blüten sowie seinem intensiven Geruch sehr gut zu erkennen. Aufgrund dieses auffälligen Erscheinungsbildes gilt der Goldregen als Ziergewächs und wird deshalb oft in Parks oder in Gärten angebaut. Er ist jedoch auch in der Natur zu finden. 

 

Der Goldregen als Gift- und Heilpflanze

Der Goldregen verzaubert vor allem im Frühjahr mit seiner strahlend gelben Blütenfülle. Nahezu alle Pflanzenteile enthalten hierbei das Gift Cytisin.

Der Laburnum anagyroides ist in erster Linie von Rumänien bis hin nach Südfrankreich verbreitet. Seine Grenze erreicht dieser etwa in der Mitte Deutschlands. Im südlichen Schweden tritt er teils verwildert auf. Der Laburnum anagyroides gehört zu jener Gattung, welche lediglich drei Arten umfasst und aus den sommergrünen Bäumen oder Sträuchern besteht. Im mitteleuropäischen Raum ist der Goldregen winterfest. 

Der Goldregen wächst als hoher Strauch und erreicht eine Größe von 5 bis 6 Metern, manchmal wird er auch mehr als 15 Meter hoch. Die gelben Schmetterlingsblüten sind circa 2 Zentimeter groß und hängen in 30 Zentimeter langen Trauben. Die Blütezeit des Goldregens geht von Mai bis Juni. Dabei sind die Blätter in drei einzelne Teile gefiedert und die Einzelblätter haben eine elliptische und längliche Form und ähneln den Blättern des Klees. Die braunen bis schwarzen Samen können sich in einer bohnenähnlichen; grünen Fruchthülse entwickeln, die etwa 6 bis 8 Zentimeter lang wird, sich später dann jedoch braun verfärbt. Der Goldregen hat keinerlei Dornen.

Der Goldregen hat ihre natürliche Verbreitung in Südost- und Südeuropa. In unseren Breiten wächst dieser Strauch nahezu ausschließlich angepflanzt in Parks oder in Gärten. Hier finden sich oft Bastarde der Pflanze. Diese bevorzugt einen kalkhaltigen und lockeren Boden.

Der Goldregen enthält die Alkaloide Laburamin, Cytisin, N-Methylcytisin und Laburnin. Generell ist die gesamte Pflanze giftig. Selbst im getrockneten Zustand bleiben die Giftstoffe erhalten. Die größte Konzentration an Wirkstoffen befindet sich in den Samen. Kinder sind besonders gefährdet, welchem beim Spielen den Samen verschlucken können. Auch ein Saugen an den Blüten ist gefährlich. Als tödliche Dosis sind 3 bis 4 Hülsen oder 15 bis 20 Samen bekannt. Bereits nach 3 gegessenen Samen beginnen die Vergiftungserscheinungen, die schon nach einer Viertelstunde auftreten können. Die Symptome zeigen sich durch Erbrechen, Übelkeit (teils blutig und auch stundenlang), ein Brennen in Rachen und Mund sowie Beschwerden im Magen-Darmtrakt. Zudem leidet der Patient unter Schweißausbrüchen, Kopfschmerzen und Schwindelgefühl. Stärkere Vergiftungen führen ebenfalls zu erhöhtem Herzschlag, Muskelzucken, Halluzinationszuständen, Bewußtlosigkeit und Krampfanfällen. Bei einer höheren Giftaufnahme tritt der Tod durch Atemlähmung nach einigen Stunden, mitunter erst nach mehren Tagen ein. Das Gift Cytisin wirkt damit zuerst erregend und dann lähmend auf den Körper. Da nach der Aufnahme meist unwillkürliches Erbrechen erfolgt und das Gift nur langsam aufgenommen wird, sind Vergiftungen mit letalem Ausgang meistens selten. Eine Vergiftung mit Goldregen ist grundsätzlich mit einer Nikotin-Vergiftung zu vergleichen. Eltern mit Kindern sollten aus diesem Grund keinen Goldregen im Garten pflanzen und besonders darauf achten, ob an Spielplätzen diese Pflanze wächst. Dies gilt auch für Pferdebesitzer und der Weide.

Der Goldregen ist giftig für Tiere wie Pferde, Rinder oder Kühe. Bei Ziegen und Kühen wird das Gift über Milch ausgeschieden und kann so zu Vergiftungen bei Menschen führen, wenn sie die Milch trinken. Ferner ist die Pflanze besonders giftig für Katzen Hasen, Hunde, Kaninchen, Hamster, für Vögel und für Meerschweinchen. Die Tiere erbrechen das Cytisin meistens sofort, dennoch kann der Tod eintreten und dies schon nach einer Stunde. Die Symptomatik bei der Goldregenvergiftung ist Schweißausbruch, Erregung, dann eine Dämpfung. Hierbei zittern die Tiere und atmen besonders schwer. Ebenso kommt es zum Anstieg des Blutdrucks und des Puls. Vor allem Pferde Tiere leiden unter vor allem Pferde Krämpfen Cytisin, Magen- Darmbeschwerden und Muskelzucken. Der Tod tritt beim Tier durch Atemlähmung ein. Bei einem Pferd reicht dazu die Menge von 250 bis 300 Gramm der Samen.

 

Der Goldregen wird gern als Schmuck, etwa im Vorgarten gepflanzt. Besonders kommt die abenteuerliche Blüte vor einer immergrünen Szenerie zur Geltung. Attraktive Pflanzpartner sind zeitgleich blühende oder Sträucher mit buntem Laub wie derCrataegus laevigata ‘Paul’s Scarlet’ (Rotdorn), der Cotinus coggygria (Perückenstrauch) oder Syringa (Flieder). Der Goldregen lässt sich zu einer laubenförmigem Wuchsform erziehen. Das besonders harte und nahezu schwarze Kernholz wird teils als Ersatz für Ebenholz für Einlegearbeiten an Messlatten oder Möbeln verwendet.

 

In der Schulmedizin wurde der Goldregen einst als Brechmittel verwendet sowie bei Asthma und Neuralgien eingesetzt. Der Gefahr wegen wurde jedoch die Verwendung dieser Pflanze aufgegeben. Diese findet lediglich noch in der Homöopathie ihre Anwendung bei Depressionen, Krämpfen, Schwindelanfällen und bei krampfartigen Magen- und Darmbeschwerden.

Der Goldregen gehört zu den Pflanzenarten, mit welchen sich die Giftinformationsstellen am meisten beschäftigen müssen. Dieser enthält eine Reihe an giftige Alkaloide, vor allem das besonders giftige Cytisin. Dieses ist in allen Teilen der Pflanze enthalten, vor allem konzentriert in den Samenkörnern. Kinder, welche nicht wissen, dass der Goldregen giftig ist, können sich hieran sehr schnell vergiften, wenn diese mit den Samen spielen, sie verschlucken, zerkauen oder an den auffällig gelben Blüten lecken. Es wird deshalb davor gewarnt, den Goldregen in der Nähe von Schulhöfen oder auf Kinderspielplätzen zu pflanzen. 

 

Schon 15 bis 60 Minuten nach einer Giftaufnahme setzen die ersten Symptome ein. Diese reichen bei Pferden und zugleich bei Menschen von einem Brennen im Mund- und Rachenraum und Durst über Übelkeit, Zittern, Magenschmerzen und Schwindel sowie Schweißausbrüche bis hin zu Krämpfen, Lähmungen und Halluzinationen. Das Cytisin wirkt bei Pferden zu Anfang erregend auf das zentrale Nervensystem, danach lähmt es dieses, was zum Tod und auch zum Atemstillstand führen kann. Die meisten Vergiftungen verlaufen allerdings eher glimpflich, da sie heftiges Erbrechen bei Tieren und Menschen auslösen. Bei einem geringsten Verdacht einer Vergiftung mit dem Goldregen ist unverzüglich der Arzt aufzusuchen. Außer Pferde reagieren auch Hunde, Katzen und Kühe empfindlich auf das Cytisin. 

 

Der Goldregen ist in unterschiedlichen Zuchtarten erhältlich, deren Aussehen sehr variieren kann. Die ursprüngliche Pflanze aus der Klasse der Schmetterlingsblüher ist in erster Linie aufgrund seiner herabhängenden und auffälligen Blütentrauben erkennbar. Diese zeigen sich in den Monaten Mai bis Juni. Die gelben Blüten haben einen glockenartigen Kelch sowie eine fünfblättrige Krone. Die Laubblätter besitzen einen kurzen Stiel und teilen sich außerdem in drei elliptische Blätter. Diese besitzen eine grüne Farbe auf der oberen Seite und einen helleren Farbton auf der Unterseite. Dieser Strauch kann eine Höhe von etwa sechs Metern erreichen. Zuhause ist der Goldregen-Strauch in den italienischen, schweizerischen und in den osteuropäischen Gebirgswäldern, doch heute ist dieser als Zierstrauch bei uns verbreitet. Außerdem haben sich die ausgewilderte Pflanzen bis in den Süden von Schweden ausgebreitet. Der Goldregen weist vor allem das Gift Cytisin auf, welches sich vor allem in den Wurzeln, den Blüten sowie in den in Hülsen der Saat des Strauches befindet. Dieses Gift wirkt auf das zentrale Nervensystem.

Für Pferde ist die komplette Pflanze, vor allem die Hülsen der Samen sehr stark giftig. Schon 250 Gramm der Saat oder ein halbes Kilogramm der Rinde können den Tod verursachen.

 

Warum ist der Goldregen für Pferde giftig?

Ob frisch oder getrocknet - der Goldregen ist für Pferde genauso giftig wie für die Menschen. Während bei Kindern meistens die schmackhaft aussehenden Bohnen gefährlich werden, sind für die Pferde Vergiftungen durch das Nagen an der Rinde häufig anzutreffen. Bereits 200 Gramm der Samen oder 500 Gramm der Rinde töten ein ausgewachsenes Pferd.

Der Goldregen stellt an die Bodenbeschaffenheit keine großen Ansprüche. Deshalb ist dieser häufig in Parkanlagen, in Gärten oder im Wald als Zierpflanze zu finden.

 

Die Blüten des Goldregens geben dieser Pflanze den eigentlichen Namen. Sie hängen in größeren Trauben über die komplette Astlänge vom Strauch oder Baum herunter. Die Trauben bestehen aus gelben und kleinen Schmetterlingsblüten und blühen in den Monaten April bis Juni.

Sämtliche Teile der Pflanze enthalten das Gift Cytisin. Dieses gehört zu den Chinolozydin-Alcaloiden und kann verschiedene gefährliche Symptome wie Krämpfe oder Lähmungen hervorrufen.

 

Beim Menschen führt eine Aufnahme des Goldregengiftes zu einem sehr schnellen Erbrechen, was dazu führt, das der Tod durch das Cytisin eher selten auftritt. Bei Pferden sieht es jedoch ganz anders aus. Wie die Besitzer meistens wissen, sind Pferde vom Körperbau her nicht in der Lage den Inhalt des Magens zu erbrechen. Es ist daher nur der natürliche Weg aus dem Körper möglich. Damit kann es zu einer Vergiftung bis zum Tod des Tieres kommen. Nicht nur der Magen, sondern in erster Linie der Darm nimmt die Gifte des Goldregens auf und transportiert diese in den kompletten Organismus.

In der Medizin kann der Wirkstoff Cytisin oftmals Verwendung zur Raucherentwöhnung haben. Die Wirkung des Giftes ist jene des Nikotins besonders ähnlich und wurde bereits im Ersten Weltkrieg als Ersatz für den Tabak verwendet. Das Cytisin macht im Vergleich zu Tabak als Wirkstoff an sich nicht süchtig.

Dennoch sollte nicht als Nikotin- oder Tabakersatz verwendet werden. 

Für Tiere, allen voran Pferde und Vögel, ist der Goldregen sehr giftig in jedem Auszug. Die Hunde, welche aus Versehen die Bohnen fressen, beginnen zu krampfen und können sich übergeben sich. Die tödliche Dosis des Giftes liegt bei zwei bis sieben Gramm Saat je Kilogramm Körpergewicht. So sind beispielsweise kleine Dackel mehr gefährdet als ein großer Bernhardinerhund. Hunde haben vor allem den Vorteil, dass diese sich meistens gleich übergeben und das Gift daher nicht bis in das Gehirn gelangen kann. Die Katzen haben einen solchen Schutz nicht und bei diesem Tier reichen im Schnitt zwei bis vier Gramm Saat pro Kilogramm aus, um sehr giftig zu wirken. 

Pferde hingegen können ganze 250 Gramm der Saat verzehren, die Wirkung ist dabei allerdings auch tödlich.

Schweißausbrüche, Erregung, dann Dämpfung, die Tiere beginnen zittern. Dies sind typische Symptome bei Pferden. Ebenso treten eine schwere Atmung, ein schneller Puls, Bluthochdruck, Gleichgewichtsstörungen, Muskelzucken, Krämpfen und Magen-Darm-Beschwerden auf, ehe der Tod durch Atemlähmung eintritt.

 Das Gift des Goldregens, das Cytisin und weitere Alkaloide, verursacht beim Pferd ebenfalls Lähmungen, Krämpfe und im schlimmsten Fall einen Herzstillstand.

 

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