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Kurz erklärt: Was ist Reining?

Der Begriff Reining leitet sich aus dem Englischen ab. Das englische Wort "rein" bedeutet übersetzt "Zügel". Reining gilt als Disziplin im Westernreiten und hat ursprünglich den Umgang mit Rindern inne. Beim Reining wurde die Arbeit mit dem Rind auf das Pferd übertragen, dass idealerweise Eigenschaften wie gute Beweglichkeit und Gehorsamkeit mitbringen sollte.

Reining wird ausschliesslich im Galopp geritten. Weiterhin wird beim Reining von Reiter und Pferd eine festgelegte Aufgabe in Form mehrerer Manöver abverlangt. Die Aufgabe wird als Pattern bezeichnet.

 

Die Manöver bei diesem Westernreiten beeinhalten verschiedene Elemente, wie beispielsweise Zirkel.

Üblicherweise kommen beim Reining verschiedene Größen- und Geschwindigkeitsformen zum Einsatz, wie etwa zwei große schnelle Galopp-Zirkel und ein kleiner, langsamer Galoppzirkel, die sich je nach Pattern in unterschiedlicher Reihenfolge aufzeigen können.

Das Pattern umfasst die Bewältigung verschiedener Größen- und Geschwindigkeitsverhältnisse, wobei es darauf ankommt, daß der Reiter dem Pferd ohne sichtbare Zügelwirkung, nur über den Sitz und gegebenenfalls mithilfe seiner Stimme, Impulse setzt, um das Pattern zu bewältigen.

 

Weitere Elemente des Reining-Pattern sind sogenannte "Spins". Hierbei handelt es sich um eine oder mehrere, oftmals aber vier 360 Grad-Drehungen, wobei das Pferd sein Gewicht auf das innere Hinterbein verlagern muss und während der Drehung idealerweise ruhig am Boden verharren soll. Im Gegenzug muss das äußere Hinterbein des Pferdes in der Drehung mitgeführt werden, so daß sich das äußere Vorderbein über das innere Vorderbein überkreuzt. Das Pferd sollte hierfür wendig und athletisch sein, da möglichst schnelle Drehungen erwünscht sind.

 

Ein wesentliches Merkmal in einem Reining-Pattern ist ein als "Sliding Stop" bezeichnetes Manöver. Bei diesem Manöver hält das Pferd aus dem Galopp heraus zügig an, so daß es mit der Hinterhand auf dem Untergrund rutscht, aber gleichzeitig mit den Vorderbeinen bis zum Stillstand weiterläuft. Auch hier gilt, daß der Stopp möglichst ohne Zügeleinwirkung vollzogen wird.

Wichtig ist, daß beim bekannten Element eines Reining-Patterns, dem Sliden, ein geeigneter Boden wichtig ist. Zudem gibt es besondere Beschläge, die als Sliding-Plates bekannt sind. Sliding-Plates sind Hufeisen, die an den Hinterhufen angebracht werden und im Gegensatz zu den normalen Hufeisen der Vorderhufe eine sehr glatte Oberfläche aufweisen, um das Rutschen zu ermöglichen.

 

Ein Galoppwechsel im Reining-Pattern findet statt, wenn eine Acht geritten wird. Stattfinden sollte der Galoppwechsel genau auf dem Kreuzungspunkt der Acht. Auch hier ist den Reitern eine direkte Zügelwirkung nicht gestattet.

 

Als weitere Elemente des Reining-Patterns gelten der sogenannte "Roll Back" und der "Back Up".

Eine 180 Grad-Drehung des Pferdes auf der Hinterhand wird als Roll Back bezeichnet. Beim Roll Back galoppiert der Reiter, hält an, macht aus der Stoppbewegung heraus noch während des Galoppierens eine gesprungene Hinterhandwendung und galoppiert auf der anderen Seite wieder an. Die Übergänge der Bewegung sind wegen der Schnelligkeit kaum wahrnehmbar.

 

Bei allen Reining-Pattern wird auch das als Back Up bezeichnete Rückwärtsrichten angewandt.

Die Reiter treten das Pferd ohne Zügeleinwirkung quasi rückwärts und dies mit recht hoher Geschwindigkeit. 

Hinsichtlich der Anforderungen an die Ausrüstung des Reiters ist ein langärmeliges Hemd, eine lange Hose und ein Hut, wie bei anderen Disziplinen des Westernreitens, konform.

Vor jedem Turnier wird das Pattern den Reitern bekanntgegeben. Das Pattern umfasst zehn bis elf Aufgaben, mit allen vorgeschriebenen Manövern, wobei sich die Reihenfolge unterscheidet. Die Reiter müssen das Pattern auswendig reiten. Nach einem standardisiertem System der National Reining Horse Association erfolgt schliesslich eine Punktebewertung. Auch die Vergabe festgelegter Strafpunkte ist möglich.

In den USA ist darüberhinaus die Freestyle Reining sehr populär. Beim Freestyle Reining stellt der Reiter ein eigenes Pattern dar, daß er eingeübt hat. Die Darbietung des Pattern ist zumeist freier, lockerer und individueller, da der Reiter sein Pattern völlig ohne fremde Vorgaben gestalten kann, seine eigene Musik auswählen darf oder auch ein besonderes Kostüm tragen darf. Beim Freestyle Reining ist es den Reitern auch gestattet ohne Sattel oder Zaumzeug zu reiten.

Grundsätzlich erfreut sich diese Art des Pferdesports zunehmender Beliebtheit für alle Fans des Westernreitens.

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