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Pferderasse im Protrait: Missouri Foxtrotter

Das Pferd Missouri Foxtrotter gehört zu den ältesten Rassen der USA. Hier begann die Zucht bereits in den 1820er Jahren im US-Bundesstaat Missouri in den Ozark Mountains, als Kreuzung zwischen Vollblütern, den spanischen Pferden und dem Morgan Horse. Später wurden Tennessee Saddlebred sowie Walker eingekreuzt. Der Missouri Foxtrotter besitzt eine Widerristhöhe in Höhe von 145 bis 162 Zentimetern; er kommt in sämtlichen Schattierungen und Farben vor. Die meisten Züchter orientieren sich am ursprünglichen Zuchtziel der Rasse. Der Großteil der Nachzucht ist daher muskulös und kräftig gebaut und ist dem Quater Horse ähnlich. Auf Kosten von Eleganz geht dies allerdings nicht. So zeichnen sich die Pferde durch eine besondere Ausstrahlung aus.

Der Name des Missouri Foxtrotters leitet sich von der kennzeichnenden Gangart der Rasse ab. So ist der Foxtrott eine gebrochene Gangart. Auf der vorderen Hand geht der Foxtrotter schrittweise, auf der hinteren Hand trabt dieser. Durch diese intensiv rhythmische Gangart spürt der Reiter nahezu keine Bewegung. Genauso bequem ist der Flat Foot Walk. Dies ist ein schneller Schritt. So sitzt der Reiter wie auf einem Schaukelstuhl im Canter, dem geschmeidigen, langsamen und versammelten Galopp. Der Missouri Foxtrotter zeichnet sich durch seinen besonderen Rhythmus aus. Beim Foxtrott und Flat Foot Walk nickt der Kopf des Tieres im Takt. Die Foxtrotter haben daher eine angeborene Foxtrott-Veranlagung.

Nahezu keine andere Pferderasse ist gleichartig trittsicher, was selbst auf unwegsamen Erdboden der Fall ist. Der Missouri Foxtrotter wird wegen seiner Ausdauer und des sicheren Schrittvermögens heute noch in der Rinderzucht und Forstwirtschaft in den USA verwendet. Nicht umsonst wird er daher auch als „Cowboy’s Rolls Royce“ oder als „Cowboy’s Cadillac“ bezeichnet. Als Show- oder Freizeitpferd, als Kutschenpferd oder für Distanzritte– der Missouri Foxtrotter ist ein wahrer Allrounder. Wegen seiner Sanftmut, Gelassenheit und Aufgeschlossenheit ist dieser das nachdrückliche Familienpferd. Der Foxtrotter ist menschenbezogen und zugleich fleißig. Daher ist dieser als Therapiepferd sehr gut geeignet.

Heute sind auf der Welt etwa 100.000 Missouri Foxtrotter registriert. Erstmals in Europa bekannt wurde die Rasse bei der Hippologica in Berlin im Jahre 1992. Heute sind in Europa etwa 850 Foxtrotter beheimatet, in Deutschland lediglich 600. Der neue Verein Missouri Foxtrotter Europe e.V. setzt sich mit der European Missouri Fox Trotting Horse Association zusammen ein, dass der Fanclub der Missouri Foxtrotter in Deutschland stetig weiter wächst. 

Inzwischen gibt es in Deutschland und Österreich sehr viele erfolgreiche Züchter. Außer Manuela Nitz von der Kokopelli Ranch in der Nähe von Berlin, Helmut und Maria Freller Ollmann vom Pferdehof Ollmann und Noémie Pauwels von der Rainbow-Valley Ranch gehört dazu ebenfalls Susanne Heid. Im oberen Allgäu auf der Rainwood Ranch imzüchtet diese bereits seit vielen Jahren den Missouri und den Curly Foxtrotter. Fritz und Renate Moser züchten die Foxtrotter ebenso im Schwarzwald. Mit dem E.B.‘s Tomcat Geronimo M. begründeten die Mosers eine bedeutende Zuchtlinie in Europa.

 

Zuchtgeschichte und Herkunft des Missouri Foxtrotter

Der Missouri Foxtrotter ist eine der ältesten Pferdegattungen der USA. Dieser entstand in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts und ist in den US-Staaten Arkansas sowie in Missouri gezüchtet. Als Ahnen gelten die Rassen Morgan Horse, Englisches Vollblut und Tennessee Walker. Der Missouri Foxtrotter war hier als gehorsames und als bequemes Arbeitspferd beliebt und bekannt, mit welchem selbst lange Distanzen sicher und komfortabel überwunden werden konnten. Der Foxtrot ist ein energieeinsparender und zugleich für den Reiter ein recht bequemer Gang. Durch die besondere Fußfolge kamen die Pferde besonders gut mit den lokalen Bedingungen wie unebenen Böden voller Felsbrocken und Geröll zurecht.

Die MFTHBA bzw. die Missouri Fox Trotting Horse Breed Association ist verantwortlich die Zucht, in Europa ist dagegen die European Missouri Fox Trotting Horse Association e.V. leitend. Es gibt circa 90000 registrierte Pferde auf der ganzen Welt. In Europa und in Deutschland sind nur einige Hundert eingetragen.

Die Rasse entstand schon im frühen 19. Jahrhundert, als Landwirte südlich des Mississippi sich hier niederließen und die verschiedenen Rassen, welche sie mit sich führten, miteinander kreuzten. Der Missouri Foxtrotter führt das Morgan Horse-Blut, aber auch spanische Pferde und Englische Vollblüter. Das Erscheinungsbild dieser Rasse variiert heute noch sehr stark, da weniger ein gleichförmiges Exterieur als Maßstab der Zucht galt als eher die Gangveranlagung. Das Morgan Horse übertrug dabei die Neigung zum Walk, welcher sich jedoch zum "Flatfoot Walk" weiterentwickelte, einer über das normale Schritttempo hinausgehenden Art des Ganges mit der Fußabfolge des Schritts. So ist der "Foxtrott" eine Gangart, welche ausschließlich bei dieser Rasse vorhanden ist: Die Besonderheit ist dabei das nicht punktuell ausgeführte Gehen, sondern das ausgleitende Aufsetzen der hinteren Beine, was die Viertaktgangweise so bequem für die Reiter macht. Hierbei ähnelt der Foxtrott zuerst dem Tölt, bricht jedoch im Vergleich zu diesem Schritt nicht den Pass, sondern stattdessen den Trab. Zudem zeigen manche Missouri Foxtrotter den Running Walk, eine sehr schnelle und bodennahe Töltversion und den Single Foot, welcher die normale Tölt-Fußabfolge besitzt. Dies entspricht den Anforderungen vor allem berittener Polizisten, Landgutbesitzer und Ärzte, die ohne Ermüdung auf den Pferden weite Strecken zurücklegen müssen. Andererseits benötigten diese trittsichere Pferde für ein schwierigeres Gelände; dabei erwiesen sich Töltversionen durch das einzelne Aufstellen der Beine (im Vergleich zum geneigten Fußen im Trab) als optimal. Für die Arbeit auf der Farm mit den Rindern wurden jedoch Quarter Horses oder Mischungen der einzelnen Rassen verwendet. Zur Verbesserung des Missouri Foxtrotters wurden stets wieder Tenessee Walker und American Saddlebred eingekreuzt. Seit dem Jahre 1948 gibt es ein Zuchtbuch für diese Pferderasse mit dem besonderen Gang.

Die Rasse entstand somit in den 1820er Jahren in Missouri und Arkansas auf dem Ozark-Plateau. In dem unzugänglichen Gelände benötigten die Siedler ein trittsicheres und zugleich zuverlässiges Pferd, das leicht zu reiten war. Aus den Tieren, welche die ersten Pioniere mitgebracht hatten - das waren Araber, Morgans, Südstaatenpferde, Tennesee Walker und Saddlebred - wurde dann der Missouri Foxtrotter gezüchtet. Recht schnell verbreiteten sich die leicht zu reitenden Tiere unter Landärzten, Sheriffs und Cowboys. Heute sind die Missouri Foxtrotter in Amerika das Trailpferd Nr. 1 und gelten als Cowboys Cadillac und Cowboys Rolls-Royce und sind das Arbeitstier der Forest Ranger.

Im Jahre 1992 wurden die Missouri Foxtrotter erstmals auf der „Hippologica“ in Berlin gezeigt und im Anschluss im März 1993 in Essen auf der „Equitana“. Zugleich sollen 12 Palominos schon in der Mitte der 50iger Jahre durch die Queen nach England importiert worden sein. Seit der Equitana stieg der Bestand der Missouri Foxtrotter vor allem in Deutschland, der Schweiz und in Österreich. Bisweilen gibt es den Missouri Foxtrotter auch in Frankreich, Tschechien, Spanien, Italien, Norwegen und Dänemark. Obwohl der Missouri Foxtrotter vor allem bei Freizeitreitern stetig beliebter wird, ist er zurzeit in Europa ein Exot.

Missouri Foxtrotter sind seit über 150 Jahren bekannt. In dem Gebirge von Arkansas und Missouri mit seinem rauen und unwegsamen Gelände benötigten die Siedler ausdauernde und leicht zu reitende Pferde, welche Steigungen einfach bewältigen konnten und auch große Distanzen ohne Probleme mit sicherem Schritt absolvieren konnten. Bei den ersten Züchtern handelte es sich um solche Siedler, welche aus Virginia, Tennessee und Kentucky kamen und im Jahre 1821 erstmals den Mississippi überschritten und sich künftig in den Ozarks niedergelassen hatte. Das natürliche Talent zum Foxtrott als ein unterbrochener Schritt wurde durch die Zucht der Pferde immer weiter gefördert, weil sich dieser als sehr günstig zur Fortbewegung auf dem schwierigen Fundament der bergigen Gegend erwies. Wegen dieser Qualität, aber auch des schnellen und flachen Schritts wegen sowie des angenehmen Galoppschritts wurde der Missouri Foxtrotter geschätzten Rasse in den Ozarks.

Die komfortabel zu reitenden und zuverlässigen Pferde erfreuten sich bei sämtlichen Reitern großer Beliebtheit, welche längere Distanzen zurücklegen mussten. Nach dem Aufkommen der Automobil wurden die Missouri Foxtrotter immer weiter gezüchtet, vor allem für die Arbeit auf der Ranch. Hier erhielten die Pferde den Spitznamen „Cowboy Rolls Royce“ oder „Cowboy Cadilac“. Da sie sich als optimal geeignetes Arbeitspferd für die anstrengende Arbeit mit Rindern erwiesen, wurde in Missouri, zur früheren Zeit der zweitgrößte Lieferant, trotz fortschreitender Motorisierung im Bereich der Landwirtschaft auch ferner nicht auf diese Pferde verzichtet. Um die Pflege und die Weiterführung der Zucht zu garantieren, wurde im Jahr 1948 der Zuchtverband in Amerika gegründet, die Missouri Fox Trotting Horse Breed Association mit Hauptsitz in Ava/Missouri. In der Stadt findet seit dem Jahre 1959 zugleich die jährliche Meisterschaft der Missouri Foxtrotter statt. Besonder verbreitet ist diese Rasse heute nicht mehr ausschließlich in Missouri, sondern in ganz Amerika. Sie wird von Freizeit- und Trailreitern und zugleich von U.S. Forest Rangern besonders geschätzt, welche den Foxtrotter als gefahrloses Reitpferd vor allem im Naturschutzgebiet des Yellowstone-Nationalparks verwenden.

 

Der Reiteinsatz des Missouri Foxtrotters

Der Missouri Foxtrotter ist eine vielseitig verwendbare Pferderasse. Diese passt nicht nur zu den anspruchsvollen Gangpferdereitern, die das eigene und das Können des Pferdes auf besonderen Gangpferdeturnieren mit anderen Tieren und Reitern messen möchten, sondern zugleich zu den Freizeitreitern, die sich ein sitzbequemes Pferd für lange Geländeritte wünschen.

Die Trittsicherheit des Missouri Foxtrotters gestattet selbst auf unwegsamem Gelände ein komfortables und sicheres Vorankommen, weshalb sich die Rasse sehr gut für Wanderritte eignet. Weil der Missouri Foxtrotter durch die ökonomischen Gänge über eine hohe Ausdauer verfügt, ist diese zugleich im Distanzsport anwendbar.

In Amerika werden die Pferde vor allem für die Arbeit auf der Ranch genutzt; in Europa findet sich die Abwandlung jener Rancharbeit in den Fachrichtungen des Westernreitens, was die Pferderasse zugleich für Liebhaber der Reitweise besonders interessant macht. Bekannt ist ebenfalls, dass die Pferde in Amerika des 19. Jahrhunderts neben der Arbeit auf der Ranch auch für die Kutschfahrt am Sonntag zur Kirche gespannt wurden. Eine Nutzung als Kutschpferd ist deshalb genauso möglich wie eine Nutzung als Reitpferd.

Der Missouri Foxtrotter eignet sich in erster Linie als ausdauerndes Reit- und Wanderpferd. Er wird in seinem eigenen Ursprungsland jedoch meistens als Arbeitspferd genutzt, beispielsweise als Lasten- und als Zugpferd sowie für den Viehtrieb. Einige Pferde der Rasse besitzen gleichzeitig ein gutes Springvermögen und werden aus diesem Grund im Turniersport eingesetzt. Selbst für das Distanzreiten ist der Missouri Foxtrotter aufgrund der Schnelligkeit sehr gut geeignet.

Der Missouri Foxtrotter wird ebenfalls als vielseitig einsetzbares und ausdauerndes Reit- und Wanderpferd geschätzt. Genauso findet dieser für das Distanzreiten und in seiner Heimat Amerika auch bei den Rangern als Arbeitspferd Anwendung. Viele Pferde zeichnen sich zudem durch ihr optimales Springvermögen aus.

 

Körperbau und Aussehen

Wie viele Pferde amerikanischen Ursprungs hat der Missouri Foxtrotter mit dem Stockmaß von zwischen 140 und 163 Zentimetern eine recht moderate Größe. Ebenfalls charakteristisch für amerikanische Rassen ist der recht niedrige Körperschwerpunkt mit der kräftiger Vor- und der muskulösen Hinterhand.

Am trockenen und feinen Kopf fallen die wachen und großen Augen neben den recht kleinen Ohren sehr gut auf. Zugleich sind die Schultern schräg angelagert und stark bemuskelt. Die Brust fällt dabei besonders tief. Insgesamt ist der Körper des Missouri Foxtrotter ist muskulös und das Fundament trocken und korrekt. Hierdurch kann das Tier besonders viel Masse tragen.

Das besondere Augenmerk ist auf die Hufe und die Beine gerichtet, denn um gute Pferde züchten zu können, muss in erster Linie die Grundlage tragfähig sein. Deshalb sind die Beine des Missouri Foxtrotters sehr gut bemuskelt und besitzen einen korrekten Bau. Zugleich sind die Gelenke recht groß und besonders belastbar. Der starke Fuß gestattet die außergewöhnlichen Gänge, welche auf eine energiearme Fortbewegung bei höchster Bequemlichkeit für die Reiter vorgesehen sind.

Der Missouri Foxtrotter kommt in sämtlichen Fellfarben vor. Dabei gibt keine Ausnahmen und so sind auch gescheckte Tiere zulässig.

Das Besondere am Missouri Foxtrotter sind die Gangarten – in erster Linie der Trab-Tölt Foxtrott, welcher dem Tier diesen Namen gegeben hat.

Der Foxtrott ist dem Trab sehr ähnlich, aber mit geänderter Abfußreihenfolge. Während die vorderen Beine dem Walk-Rhythmus folgen, sind die hinteren Beine im Trab. So gibt es für den Reiter nahezu keine Erschütterungen, was es über längere Strecken besonders bequem macht. Zudem wird das Pferd bei jener Gangart erst nach sehr langer Zeit müde. Diese Gangart ist an wellenförmigen Bewegungen des Schwanzes und am Kopfnicken des Tieres zu erkennen.

Zudem beherrschen die Missouri Foxtrotter die Gangarten Flatfoot Walk und Canter. Letzterer ist dem Galopp sehr ähnlich, allerdings als Drei-Takt-Gangart mit raumumgreifenden Bewegungsformen. In der vorderen Hand gibt es eine geringe Aufwärtsbewegung.

Die Vierschlaggangart bzw. der Flatfoot Walk ist ähnlich dem Schritt, allerdings mit lateraler Fußabfolge. Bei jener Gangart zeigen Missouri Foxtrotter meistens das rhythmische Nicken mit dem Kopf (noddig head). In größerer Geschwindigkeit wird die Gangart Running Walk genannt.

Der Galopp des Pferdes ist als geschmeidig und als entspannt zu beschreiben. Außerdem beherrschen die Missouri Foxtrotter meistens noch den Lope. Dies ist ein runder Drei-Takt-Galopp. Der Walk bzw. der Schritt ist flach beruhend im Viertakt und zugleich natürlich. Der Trail Walk ist ein entspannter und langsamer Schritt. Dabei wird der Kopf des Pferdes recht tief getragen. Zugleich entspricht der Single Foot einem Tölt. Dabei handelt es sich um eine Vier-Takt-Gangart mit Einbeinstütze. Der Missouri Foxtrotter beherrscht zudem die laterale Gangfolge Pass. Dabei treten die Beine an einer Seite zur gleichen Zeit auf.

Der Missouri Foxtrotter bewegt sich generell mit einer Geschwindigkeit von 16 km/h, was im Foxtrott besonders ausdauernd und zugleich für den Reiter bequem ist.

Der Missouri Foxtrotter ist ein proportioniertes, harmonisches, mittelgroßes und kompaktes Pferd mit einem kräftigen und soliden Körperbau. Es besitzt einen intelligenten und feinen Kopf mit aufrechten und kleinen Ohren sowie klaren und großen Augen. Dieser läuft zum Maul hin schmal zu. Zugleich passt der Hals passt in den Proportionen zum Körperbau und mündet in gut gewinkelten und muskulösen Schultern. Der Rücken ist kräftig und kurz. Der Missouri Foxtrotter besitzt lange und gerade Beine und zur Größe des Tieres passende Hufe.

Das Pferd entspricht dem Typ eines belastbaren, ausdauernden und ausdrucksvollen Gangpferdes. Der feine und trockene Kopf soll über aufgerichtet kleine und stehende Ohren und über große und wache Augen verfügen, während sich der Hals ersprießlich angesetzt und von hinreichender Länge passend zum Körper zeigt. Typisch für das Pferd sind zudem die große Brusttiefe sowie eine gut bemuskelte und schräg gelagerte Schulter, die ausreichend lang geprägt ist. 

 

Wesen und Charakter

Menschenbezogenheit und sehr viel Gelassenheit sind typisch für den Missouri Foxtrotter, wie zugleich für die meisten anderen Rassen aus Amerika. Wegen der ökonomischen Gänge sind diese besonders ausdauernd. Ein Vorteil ist, dass durch den bequemen Gang auch der Reiter ein hohes Durchhaltevermögen beim Überwinden höherer Distanzen hat. Deshalb eignet sich dieses fleißige und unkomplizierte Pferd sehr gut für Wanderritte. Es zeichnet sich außerdem durch Aufmerksamkeit, Intelligenz, Wachsamkeit und einen sehr angenehmen Charakter aus. Es handelt sich um ein arbeitswilliges Pferd, welches zu hohen Leistungen stets bereit und trotzdem genügsam ist.

Die Spezialität dieser Pferderasse ist der Foxtrott. Dabei handelt es sich um einen gebrochenen Trab. Dabei gehen die Vorderbeine einen raumgreifenden Gang, die Hinterbeine traben dabei. Für die Reiter ist diese, dem Tölt artverwandte Schrittfolge, besonders sicher und angenehm.

Dieses Gangpferd aus Amerika hat einen aufmerksamen und wachen Charakter. Es ist besonders freundlich und gilt dabei als nervenstark sowie zugleich als pflegeleicht und intelligent. Aufgrund seines gutmütigen Wesens ist das Pferd sehr einfach auszubilden.

 

Heute ist der Missouri Foxtrotter in erster Linie bei Freizeitreitern besonders geschätzt – wird jedoch auch von Rangern und Ranchern in Montana, Utah, Arizona und Colorado eingesetzt. Das Pferd ist trittsicher und zugleich ausdauernd. Das macht dies zu einem optimalen Pferd für Wander- oder Geländeritte sowie für Distanzen.

 

 

Bildquelle: Kayla Oakes, CC BY-SA 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0>, via Wikimedia Commons

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